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Veröffentlicht am: 26. Oktober 2022

Immobilienverrentung – die Chance für junge Anleger?

Die Anziehungskraft der eigenen Immobilie als Altersvorsorge und auch als Lebensform ist ungebrochen. Aber in Zeiten, in denen die Immobilienpreise am Markt immer weiter steigen, sehen sich potenzielle Immobilienbesitzer in einer angespannten Lage. Durchschnittlich stiegen die Preise gerade in angesagten Lagen in den letzten Jahren um bis zu 10,8 Prozent an. Je gefragter die Wohnlage, desto stärker auch der Anstieg, so konnte man es beobachten. Junge Paare, die ihre Familie innerhalb der nächsten Jahre vergrößern wollen, könnten da schnell in die sprichwörtliche Röhre schauen.

Rentner hingegen, die bisher in ihrer eigenen Immobilie wohnen und nun angesichts hoher Inflationsraten, gleichzeitig aber weniger gestiegenen Renten vor einer Finanzierungslücke stehen, sehen ihre geliebte Immobilie eher als gebundenes Kapital. Ausziehen kommt nicht in Frage, denn wer möchte schon als „alter Baum“ verpflanzt werden? Ein Dilemma, wie es scheint, aber das muss gar nicht sein.

Senioren verrenten – junge Menschen kaufen

Gleichzeitig sehen sich durch die sprunghaft steigende Inflation gerade viele ältere Menschen vor Schwierigkeiten.

Die Kunst besteht nun darin, diese beiden angespannten Situationen für alle gewinnbringend zusammenzuführen. Die finanziell angespannten Senioren könnten durch das Modell der Immobilienverrentung schnell wieder flüssig werden, während die jungen Anleger vergleichsweise günstig investieren können, ohne sich jedoch dabei direkt in einen Umzug stürzen zu müssen. Die verrentenden Senioren können andererseits auch in ihren geliebten vier Wänden wohnen bleiben. Dafür sorgt das mit der Immobilienverrentung gekoppelte System des Nießbrauchs. Dieses Nießbrauchrecht wird ins Grundbuch eingetragen und kann auch bei einem weiteren Verkauf nicht gelöscht werden. Ein Umstand, der die Senioren in eine äußerst sichere Lage versetzt, denn der Nießbrauch endet erst mit dem Ableben der Nießbrauchberechtigten. Insofern wäre für sie sogar ein späterer Umzug in eine andere Wohnform möglich, denn die aus der Immobilie erzielten Mieteinnahmen können sie voll für sich beanspruchen.

Der Kaufpreis für die jungen Anleger reduziert sich durch diesen Umstand vergleichsweise stark, denn der Nießbrauchwert liegt in vielen Fällen etwa bei 50 % des aktuellen Verkehrswerts. Dabei ist es Verhandlungs- und Interessensache, ob die Immobilie mit einem großen Betrag oder eher im Verrentungsmodell monatlich bezahlt wird. Auf jeden Fall können die verrentenden Senioren finanziell einer rosigen Zukunft entgegenblicken und auch die Anleger profitieren.

Win-Win-Situation für alle

Tatsache ist: Etwa 40 Prozent aller Immobilienbesitzer legen es gar nicht auf das große Vererben an. Denn der Nachwuchs kümmert sich heutzutage selbst um seine Wohnsituation und das oft schon in jungen Jahren. Da wird gar nicht mehr auf das alte Elternhaus spekuliert. Andersherum wünschen sich immer mehr junge Menschen, die Eltern würden etwas mit ihrem angelegten Kapital machen können, etwa einen schönen Lebensabend gestalten.

Junge Anleger profitieren von den geringen Einstiegskosten in den Immobilienmarkt. Dadurch kommen sie schon früher als sonst an gefragte Wohnlagen und hochwertige Objekte.

Die Kaufnebenkosten orientieren sich wiederum an dem Kaufpreis an sich. So ist es nur logisch, dass der in Abzug gebrachte Nießbrauchwert dann auch die Kaufnebenkosten senkt. Dieser Abzug stellt die Höhe des verlorenen Wohnwerts dar.

Auch Teilverkäufe sind möglich

Weder müssen sich Senioren mit dem Gedanken anfreunden, ihre komplette Immobilie zu verkaufen, noch müssen sich junge Anleger direkt an eine bestimmte Wohnlage binden. So ist es auch möglich, durch einen teilweisen Kauf, also den Teilverkauf bei weiter bestehendem Nießbrauchrecht, die Immobilie nur partiell zu Geld zu machen. Junge Investoren müssen dann auch nicht gleich einen vollen Betrag aufbringen.

Ihre Vorteile als junger Investor im Überblick

Sie profitieren mittel- bis langfristig, was aber angesichts des frühen Investitionszeitpunkts auch nur zu erwarten ist:

  • zukunftsorientierte Investition: Sie sichern sich schon heute bezahlbares Wohneigentum, ohne dieses direkt bewohnen zu müssen. Selbst, wenn Ihre aktuelle Situation einen Umzug weder nötig noch möglich macht, können Sie heute in eine bezahlbare Immobilie investieren, diese morgen nutzen und übermorgen vielleicht selbst wieder zu Geld machen.
  • gute Anlagealternative: Heutzutage ist kaum eine Anlageform noch wirklich sicher. Alles ist der Inflation unterworfen. Ganz anders sieht das bei Immobilien aus. Gerade die Immobilienverrentung spiegelt sehr deutlich die derzeitige Situation wider.
  • das Spiel mit der Demografie: Menschen werden hierzulande und heutzutage immer älter. Das finanzielle Auskommen ist aber immer schlechter abgesichert. Das Konzept der Immobilienverrentung tritt diesem Demografiewandel aktiv entgegen und sorgt für alle Beteiligten für mehr Sicherheit.
  • keine Unterhaltskosten: Versicherungen, Schönheitsreparaturen und kommunale Gebühren sind nicht die Sorge des Investors, sondern die des Verkaufenden, weil er weiter in der Immobilie wohnt. So sind Sie zwar der Eigentümer, müssen aber nicht für den laufenden Unterhalt aufkommen.
  • Profitieren vom Wertzuwachs: Bisherige Steigerungen konnte der bisherige Besitzer mitnehmen. In der Zukunft profitieren aber ganz klar Sie. Denn auch eine weltweite Pandemie konnte den Preisanstieg des Betongolds nicht wirklich stoppen.

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